Wie sich das Influencer-Marketing weiterentwickelt

Dass die klassische Werbung nicht mehr so funktioniert, wie sie es früher einmal tat, ist längst bekannt. Das Massenmedium Fernsehen hat ausgedient – Streaming-Dienste und Co. sind angesagt. Und wer seine Produkte vermarkten will, der wendet sich an Influencer. Doch auch hier gibt es Veränderungen.

Zu Beginn des Influencer-Marketings wurden einzelne Personen direkt vom Unternehmen angeschrieben und gefragt, ob sie Produkt X für eine bestimmte Bezahlung präsentieren würden. Mit steigender Bedeutung und Anzahl der Influencer entstanden Startups, die Influencer bündelten und so den mühsamen Prozess einer Einzelakquise und individuellen Vertragsverhandlung vereinfachten. Für viele Influencer war es verlockend, jeden angebotenen Deal zu nehmen. Das wiederum ist jedoch nicht gut für die Glaubwürdigkeit des Produkts. Auch wurden Mikro-Influencer (also diejenigen, die nur über wenige Tausend Fans/Follower verfügen) meist nicht beachtet, denn die Unternehmen suchen sich die Influencer aus – und Reichweite ist ein wichtiges Auswahlkriterium.

Interessant finde ich daher den Ansatz von likeyaa.com. Hier suchen sich die Influencer die Produkte aus – und bekommen diese nicht geschenkt, sondern nur vergünstigt. Es findet also eine bewusste Entscheidung seitens der Influencer statt. Eine anteilige Provision wird anschließend nach tatsächlich erfolgter Verkäufe/Klicks über das Influencer-Profil gezahlt. Deswegen können sich auch Mikro-Influncer anmelden. Das ganze wickelt die Plattform von Likeyaa ab, die mein Team entwickelt hat. Ich bin zum einen beeindruckt, wie schnell sich so ein neuer Markt verändern kann – und zum anderen stolz, dass wir ihn entscheidend mit verändern durften.

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