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Fortes fortuna adiuvat – Das Glück ist mit den Mutigen

Fortes fortuna adiuvat – Das Glück ist mit den Mutigen

(Virgil)

Eigentlich ist es selbstverständlich: Wer mutig ist und neue Wege geht, wird Glück finden. Oder im Unternehmensumfeld – Erfolg. Denn Glück ist nichts anderes als Zufriedenheit über das Erreichte. Die stellt sich natürlich nur ein, wenn es auch etwas zu erreichen gibt.

Glück empfinden kann demnach nur der, der sich der Veränderung stellt.

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Gemeinsamkeiten zwischen Unternehmertum und Sportlicher Verantwortung

3 Fragen an BVB-Präsident Reiner Rauball von „Die Jungen Unternehmer“ zum Thema „Was hat Sport mit Unternehmen gemein?“

Wie ein perfektes Team funktioniert – vom härtesten Radrennen in die Wirtschaft

Ich konnte glücklicherweise recht nah ein Projekt verfolgen, welches die Parallelen zwischen Sport und Unternehmen wieder beeindruckend verdeutlicht – und damit meine ich nicht (direkt) den kommerziellen Gedanken.

Bereits im Laufe des letzten Jahres bin ich auf die RAMM Development Crew aufmerksam geworden. Das Team, zunächst bestehend aus Nicole Bauer und Sven Ole Müller, hat sich im Mai 2015 das Ziel gesetzt, beim härtesten Radrennen der Welt teilzunehmen. Und, wie ich später erfuhr, dies auch in der Disziplin Vierer-Gemischt zu gewinnen. Wohlgemerkt von der amerikanischen Westküste zur Ostküste! Rund 5.000km mit 50.000 Höhenmeter. Ein sehr spannendes und hartes Ziel.

Sie haben sich für dieses Ziel Leitplanken gesetzt. Zum einen wollten sie „Top vorbereitet an den Start gehen“ und das Team sollte sich „von selbst zusammensetzten“, jeder muss sich auf den anderen verlassen können.

Für die „Top Vorbereitung“ hat sich das Team professionelle Unterstützung geholt und wirklich fleißig geschwitzt. Es wurde sich an professionelle Trainingspläne gehalten, Nachts trainiert, Nüchtern gefahren, in der Sauna die extreme Hitze simuliert und die ehemalige Innerdeutsche-Grenze als 72 Stunden Team-Training abgefahren. Alles mit dem Ziel vor Augen. Das körperliche Training ist das eine. Der mentale Hebel, insbesondere bei so einer extremen Herausforderung, ist das andere Instrument. Als Motivator kam hier „Quatschi“ zur Hilfe. Ausreden wie: zu früh, zu heiß, zu kalt, Hauptjob, warmes Bett, zu müde, Urlaub gelten nicht.

Neben der Vorbereitung waren die Persönlichkeiten, welches das Team im Verbund auszeichnet, das Wichtigste. Das Team hat sich über die Zeit von selbst aufgestellt. Durch Kontakte, Empfehlungen und auch über das Soziale Netzwerk. Es kamen Crew-Mitglieder dazu und es stiegen Mitglieder wieder aus. Schlussendlich wurde über die Zeit zwischen der Entscheidung zur Teilnahme bis zum Rennen ein Team gefunden, welches sich durch die gemeinsamen Meetings, Trainings und Simulationen perfekt eingespielt hatte. Ein zentraler Aspekt dabei war, dass sich jeder auf jeden verlassen hat und auch konnte.

Das Team, so wie es an den Start gegangen und im Ziel angekommen ist, hätte laut eigener Aussage so nicht besser sein können. Dem Team wurde gerade im Nachhinein beim sSichten des Filmmaterials bewusst, wie blind sie sich verstanden haben.

Und vor allem, bei aller Härte und Ziele: Das Team hatte Spaß.

Zusammengefasst die Eigenschaften was ein perfektes Team auszeichnet:

  • Ziel
  • Einsatz
  • Fleiß
  • Motivation
  • Vertrauen

Ihr Leitspruch „1 Team – 1 Goal – RAAM 2016 – We Win.“ fasst es auf den Punkt zusammen.

Das RAAM Racer Development Team hat noch viel mehr und vor allem tiefgreifender Erfahrungen zu erzählen. Ob Vortrag, Videos oder auch den Kinofilm, kann ich jedem wärmstens ans Herz legen.

Das RAAM RD Team widmete sein Vorhaben von Anfang einem Charity Projekt zu Gunsten der „Akademie  für Potenzialentfaltung“ unter der Federführung von Prof. Gerald Hüther.

 

Bild Quellen http://raam-rd.com/raam-media/ und https://www.facebook.com/raamrdev/photo